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Der Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps)

Unter Bandscheibe (Discus intervertebralis) versteht man die Pufferzone zwischen zwei angrenzenden Wirbeln.

Faserartiges, bindegewebiges Material und nicht, wie in der Sekundärliteratur manchmal falsch dargestellt, gelartiges zähflüssiges Gewebe bildet das Baumaterial der Bandscheibe. Der Querschnitt einer Bandscheibe ähnelt dem eines Baumes , das heißt man findet regelrechte Wachstumsringe, welche von innen nach außen an Härte zunehmen.

Wird der harte äußere Ring (also die Rinde des Baumes) im Laufe des Lebens brüchig, kann es passieren, dass der etwas weichere Kern nach außen dringt, also in den dahinter liegenden Wirbelkanal gepresst wird und dort zur Bedrängung von Nervengewebe führt. Dies bezeichnen wir dann als Bandscheibenvorfall im Unterschied zur Bandscheibenvorwölbung, welche sich ebenfalls in Richtung Wirbelkanal vorwölbt, aber die Nervenwurzel nicht erreicht.

Der Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) verursacht dann die typischen, als Cervicobrachialgie (HWS) oder Lumboischialgie (LWS)  bezeichneten, Schmerzen vom Nacken in den Arm oder vom Gesäß ins Bein. Im Brustwirbelbereich strahlt der Schmerz lediglich ringförmig um den Brustkorb herum aus.

Bandscheibenvorfall Behandlung:

Nicht jeder Bandscheibenvorfall muss operiert werden!!!

Wann muss operiert werden?

Fatale Folge eines Bandscheibenvorfalls im LWS Bereich können aber taubes Gefühl in den Beinen, Beinlähmungen im Sinne von Bewegungsstörungen des Fußes oder im schlimmsten Fall des ganzen Beines, Blasenentleerungsstörungen, Stuhlinkontinenz und bei Männern Impotenz sein. Die genannten Symptome sind allesamt Gründe, dringend eine Bandscheiben Op durchzuführen.