Einbau einer Medikamentenpumpe

Einbau intrathekaler Morphinpumpen Bei manchem ursächlich nicht zu beseitigendem chronischen Schmerz, verursacht durch ein Krebsleiden, mehrfache Operationen an der Wirbelsäule oder auch idiopathisch ohne eigentliche Ursache muss Morphin zur Schmerzbehandlung gegeben werden. Wird Morphin in den Wirbelkanal eingebracht, so hilft eine wesentlich geringere und nebenwirkungsärmere Dosis, als bei anderer, zum Beispiel oraler, Anwendung. So beträgt der […]

Bandscheibenoperation von ventral und Einsetzen eines Platzhalters

Nicht alle Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule müssen operativ behandelt werden.In vielen Fällen reichen konservative Behandlungsmethoden wie Krankengymnastik oder Massagen. Bei einem ebenso hohen Anteil kommen lokale Betäubungsmittel zur Anwendung, zum Beispiel in Form von Neuraltherapie (oberflächliches Einspritzen von lokalem Betäubungsmittel) zur Verminderung der Nackenschmerzen, oder Wurzelblockaden zur Therapie der in den Arm ausstrahlenden Schmerzen. Bei Bandscheibenvorfällen im Halswirbelssäulenbereich […]

Endoskopische Arthrektomie und Laminotomie

Microdekompression der LWS / endoskopische Arthrektomie-Foraminotomie Wir verwenden im Lumbalbereich die moderne Methode der minimalen mikrochirurgischen Erweiterung nur derjenigen Stellen, an denen Nerven eingeengt sind. Damit vermeidet man die Gefahr der Instabilität, die mit der umfangreichen Entfernung von knöchernen Anteilen der Wirbelsäule verbunden ist. Auch die Entfernung von deutlich beengenden knöchernen Strukturen stellt einen massiven Angriff auf […]

Wurzelblockade und peridurale Anästhesie

Unter Wurzelblockade versteht man die Einspritzung eines Lokalanästhetikums (Mittel zur örtlichen Betäubung) zusammen mit einem Cortisonpräparat in den Wirbelkanal oder an den Abgang der Nervenwurzel. Das Mittel sollte, wenn es die anatomischen Verhältnisse zulassen, außerhalb der Hülle des Nervenwasserraums (Duralsack) platziert werden. Gelingt dies nicht, sondern gelangt das Lokalanästhetikum direkt an die Nervenfasern, so entstehen […]

Spondylolisthesis oder Wirbelgleiten

Die Spondylolisthesis oder Wirbelgleiten kann Folge von degenerativen, altersbedingten Veränderungen an Bandscheiben und Wirbelgelenken, von Verletzungen oder von vorangegangenen Operationen sein. Ursache andauernder oder nach einiger Zeit wieder aufgetretener Beschwerden nach lumbalen Bandscheibenoperationen ist nicht selten eine postoperative Instabilität. Durch die bei der Dekompressionsoperation notwendige Verkleinerung der knöchernen Strukturen verliert die Wirbelsäule Stabilität und kann […]

Der Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps)

Unter Bandscheibe (Discus intervertebralis) versteht man die Pufferzone zwischen zwei angrenzenden Wirbeln. Faserartiges, bindegewebiges Material und nicht, wie in der Sekundärliteratur manchmal falsch dargestellt, gelartiges zähflüssiges Gewebe bildet das Baumaterial der Bandscheibe. Der Querschnitt einer Bandscheibe ähnelt dem eines Baumes , das heißt man findet regelrechte Wachstumsringe, welche von innen nach außen an Härte zunehmen. […]

Spinalstenose (Wirbelkanalverengung)

Spinalstenosen sind meist durch knöcherne Veränderungen im Inneren des Wirbelkanals bedingt. Es handelt sich in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle um eine Kombination von arthrotischen Gelenkverdickungen, Spondylosen (degenerative Randwülste an den Wirbelkörpern und Wirbelgelenken), Bandscheibenvorwölbungen und einem angeboren engen Spinalkanal. Die arthrotischen Gelenkveränderungen kommen wie jede Arthrose vor allem durch langjährige Überbelastung zustand. Diese ist […]